Wunschmieter - Minimum Viable Product

Um eine leere Wohnung schnellstmöglich an den Mann zu bringen, hilft der Wüstenrot Wunschmieter den richtigen Mieter zu finden. Mit diesem Geschäftsmodell digitalisieren wir den Maklerservice und integrieren ein Experten-Netzwerk für Immobilien-Services. Gewachsen ist die Idee auf Grundlage des im Juni 2015 eingeführten Bestellerprinzips bei der Wohnraumvermittlung. Die Vermarktung der Immobilien auf den großen Immobilienportalen, die Bewerberkommunikation mit potenziellen Mietern und letztlich die Empfehlung des Wunschmieters werden weitestgehend digitalisiert und als Basispaket angeboten. Neben dem Kernangebot hat der Vermieter die Möglichkeit aus weiteren Leistungen, zum Beispiel der Erstellung eines professionellen Exposés, Übergabe der Wohnung an den neuen Mieter bis hin zu Verwaltungsservices, wie Erstellung der Nebenkostenabrechungen für Eigentümer, auszuwählen.

  • Bedürfnisorientierte Produktentwicklung

    Durch den direkten Austausch mit Vermietern, Mietern und Maklern, können wir die Anforderungen und Probleme erfassen, die durch das Bestellerprinzip entstanden sind.

    Auf dieser Grundlage entwickeln wir innovative Ideen und konzipieren eine Online-Plattform mit den wichtigsten Funktionen für die Immobilien-Vermarktung und -Verwaltung.

    Dank der kontinuierlichen Involvierung der Zielgruppe, konzipieren wir mit dem Wunschmieter ein Produkt, welches die Wohnraumvermittlung wieder nutzerfreundlich gestaltet.

  • Iterative Vorgehensweise

    Zahlreiche Interviews zeigten, dass die Suche nach einem langfristigen und verlässlichen Mieter mit Einführung des Bestellerprinzips aufwändiger und komplexer geworden sind. Den Betroffenen fehlt es an Zeit, aus ca. 200 Bewerbern den geeigneten Mieter zu wählen und der Makleraufwand war enorm gestiegen. Basierend auf den Bedürfnissen von Vermietern und Mietern entwickelten wir eine unkomplizierte Bewerbungsfunktion für Mieter. Vermieter konnten ihre Immobilie auf der Seite veröffentlichen und ihren Wunschmieter definieren. Mieter konnten sich nach Angabe ihrer persönlichen Daten ganz einfach auf eine Wohnung bewerben. Durch die iterative Vorgehensweise konnten wir mit dem Wunschmieter den Maklerservice bedarfsgerecht digitalisieren und ein Produkt entwickeln, welches die Wohnraumvermittlung wieder nutzerfreundlich gestaltete. Das Produkt funktionierte sehr gut. Eine Weiterentwicklung wurde jedoch hinfällig, da das Projekt vorzeitig beendet wurde.

  • Warum wurde das Projekt beendet?

    Wir haben erkannt, dass unsere Zielgruppe – also Personen, die einen großen Bedarf nach dem Wunschmieter Service haben und ihn kaufen würden – letzten Endes online für uns nicht ausreichend gut erreichbar sind. Die Vermarktung des Wunschmieters konnte daher nicht so effizient gestaltet werden, wie erforderlich.

Fail fast, fail cheap

In einer klassischen Produktentwicklung wird die vollumfängliche Implementierung vor Markteintritt zu einem vergleichsweise hohen Aufwand vorgenommen. Ob der Kundennutzen damit wirklich gegeben ist, wird in der Praxis sehr häufig erst im Nachhinein festgestellt. Die Risiken sind hoch. Dagegen ermöglicht unsere Vorgehensweise neben radikal kundenorientierten Ergebnissen auch einen frühen Markteintritt zu vergleichsweise geringen Kosten. Auch der Erfolg eines Produkts wird bei der iterativen Entwicklung schnell erkannt. Wird ein innovativer Service von Seiten der Kunden nicht angenommen, kann dieser möglichst frühzeitig und ohne Aufwand eingestellt werden. Das haben wir in diesem Fall getan.

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Ihr Ansprechpartner

Nils Ebsen
Geschäftsführer

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